Umweltbewegung in der DDR

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Luftverschmutzung durch Industrie

Durch Braunkohle als Primärenergieträger war die Luft in der DDR stark verschmutzt. Die Auswirkungen waren vor allem im Süden der DDR zu spüren.


Abfallwirtschaft

Die DDR produzierte allgemein wenig Hausmüll im Vergleich zu den europäischen Nachbarstaaten. Leider entsorgte die DDR den Abfall nicht umweltbewusst zum Beispiel auf wilden Deponien.


Wasser

Durch Braunkohleförderung und chemische Industrie wurde das Grundwasser enorm verschmutzt. Die eher wasserarme DDR nutzte Fließgewässer sehr stark.


Stadterhalt in Potsdam

Obwohl die DDR seit 1975 über ein Denkmalpflegegesetz verfügte, wurden viele barocke Häuser in Potsdams Innenstadt systematisch dem Verfall preisgegeben. ARGUS und andere Bürger setzten sich für den Erhalt der alten Substanz ein.


ARGUS Potsdam

Um weiteren Umweltbelastungen in der DDR entgegenzuwirken, bildeten sich in einer Reihe von Städten und Kreisen Initiativen: In Potsdam z.B. war es die Gruppe ARGUS. Bürger wollten über den Umgang mit der Umwelt aufklären und sich an deren Schutz beteiligen.


Überwachung / Staatssicherheit

Überwachung – ein bekanntes Thema in der DDR. Für einige der ARGUS-Mitglieder veränderte sich das Leben mit den Erfahrungen der Staatssicherheit, indem sie unter Druck gesetzt, ja sogar seelisch verletzt wurden.


Wir über uns

Im Herbst 2008 beschäftigten wir, SchülerInnen der Waldorfschule Potsdam, uns mit der Umwelt in der DDR. Unterstützt wurden wir von Fr. Dr. E. Schmitt von ARGUS und Fr. C. Eich von der Projektwerkstatt „Lindenstr. 54“ in Potsdam.


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